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Pressemitteilung vom 19.03.2025
Am 18. März 2025 kamen die Mitglieder des Beratungsnetzwerks der Öko-Modellregion Hochries-Kampenwand-Wendelstein (ÖMR) zusammen und tauschten sich über die Erfolge und Potenziale im Gebiet aus. Viele Veranstaltungen und Projekte werden vom Management vorangetrieben. Diese Arbeit der ÖMR soll nun noch bekannter werden.
Über das Beratungsnetzwerk
Das Beratungsnetzwerk besteht aus 40 Personen, darunter Bürgermeister der zwölf Mitgliedsgemeinden der ÖMR sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Landwirtschaft, von Ämtern und Verbänden. Die Beraterinnen und Berater kommen einmal im Jahr zusammen und geben dem Team der Öko-Modellregion Feedback und neue Ideen für die Projektarbeit.
Bereits über 25% Bio-Fläche in der Öko-Modellregion
Nach einem kurzen Check-In stellte das Team der ÖMR die aktuelle Lage in der deutschen Bio-Branche vor. So stieg die Nachfrage nach Bio-Lebensmitteln zuletzt wieder an. Der Bio-Anteil an den Gesamtausgaben für Lebensmittel und Getränke in Deutschland betrug im Jahr 2024 6,5%. Das Marktwachstum basiert weniger auf Preissteigerungen – wie noch im Jahr 2023 – sondern vielmehr auf einer wachsenden Nachfrage nach Bio-Lebensmitteln. „Das Ziel der Öko-Modellregion ist, diese Nachfrage mit Bio-Erzeugnissen aus der heimischen Landwirtschaft zu decken.“ – so Steffi Wimmer vom ÖMR-Team.
Ein konstantes Wachstum verzeichnet auch der Anteil der biologisch bewirtschafteten Fläche innerhalb der zwölf Mitgliedsgemeinden der ÖMR. 2024 liegt dieser bei über 25%. Dem übergeordneten Ziel der bayerischen Öko-Modellregionen, bis 2030 30% Öko-Fläche zu erreichen, kommen die Gemeinden somit immer näher.
Konstruktiver Rückblick und gemeinsames Planen des Jahresprogramms 2025
Im Anschluss stellten Steffi Wimmer, Irmi Prankl und Steffi Adeili (ÖMR-Team) dem Gremium ihre Projekte vor. Wimmer organisiert Veranstaltungen, um Barrieren zwischen Landwirten und Verbrauchern abzubauen. Das kulinarische Höferadeln, oder die Brotzeitbox-Aktion, bei der Schulkinder mit einer regionalen Brotzeit und nachhaltigen Brotzeitboxen versorgt werden, zählen dazu.
Prankl begleitet Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung dabei, mehr regionales Bio in ihre Speisepläne zu integrieren. Außerdem kümmert sie sich um die ÖMR-Förderung. Diese Förderung unterstützt Bio-Landwirte im Modellgebiet bei der Umsetzung von Öko-Kleinprojekte, wie z.B. beim Ausbau eines Hofladens oder beim Einstieg in einen neuen Betriebszweig.
„Wenn Fleisch, dann Rosenheimer Weidefleisch“, ist das Motto von Adeili, welche den Online-Marktplatz für regionales Fleisch von Weidebetrieben im Jahr 2022 gestartet hat. Die Wertschöpfungskette Weidefleisch wird stetig weiter vernetzt und ausgebaut.
Tolle und vielseitige Projekte – Potenzial in der Bewusstseinsbildung
– so lauteten die Rückmeldungen des Gremiums. So wurden die Veranstaltungen und Projekte gelobt, sie müssen nur noch sichtbarer für die Bevölkerung werden.
Am Ende der Sitzung wartete noch ein Highlight auf die Runde. Alle Landwirtinnen und Landwirte, die im Jahr 2024 ein Kleinprojekt beantragt und umgesetzt haben, bekamen eine Urkunde-Tafel von der ÖMR überreicht und gaben Einblick in ihre Projekte. „So wollen wir zeigen, welche Kleinprojekte umgesetzt wurden und gleichzeitig inspirieren, wofür zukünftige Antragsteller sich bewerben können.“ so Prankl.
Ziele
Durch die gezielte Vernetzung und Unterstützung der regionalen Akteure soll das Potential der Region noch besser genutzt und Folgendes erreicht werden:
Kontakt
Unsere Öko-Modellregion lebt von Ideen und Initiativen aus der Region. Sie ist das, was wir gemeinsam daraus machen! Wir freuen uns darauf sie gemeinsam mit Ihnen zu gestalten!
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Weiterführende Informationen
Mehr Informationen zur Öko-Modellregion Hochries-Kampenwand-Wendelstein finden Sie auf der Website und auf Facebook.
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